
Eine Läsion des oberen Motoneurons verursacht häufig einen kompletten oder partiellen Verlust der Funktionalität der oberen Extremität. Dieses hat nicht nur Auswirkungen auf die manuelle Geschicklichkeit, sondern auch auf die Regulation des Gleichgewichtes.
In der Therapie neurologischer Patienten ist es wichtig eine prognostische Aussage zu treffen und das vorhandene funktionelle Potential der oberen Extremität des Patienten zu erkennen, damit es gefördert werden kann.
In diesem Workshop werden wir spezifische prognostische Werkzeuge besprechen, systematische Förderung des Potentials erarbeiten und lernen, wie die gewonnene Funktionalität im Alltag gebraucht werden kann.
Das Verständnis über die Vorteile des Übens von Teil-Aufgaben (Part-Tasks) im Gegensatz zum Üben von Ganze-Aufgaben (Whole-Tasks) für die spezifische Therapie der oberen Extremitäten werden diskutiert und erklärt. Ebenfalls die Analyse der Kernkomponenten der wichtigen Aufgaben die für die Rehabilitation der oberen Extremitäten (z.B.: An- und Ausziehen, Greifbewegungen, Manipulation) ist Inhalt dieses spannenden Workshops.
Kursort: Paul-Ehrlich Str. 3 – 5, 63225 Langen/Frankfurt-Main
Hinweis:
- Kleidung: Bitte so wählen, dass Sie selbst mit an den Übungen teilnehmen können
- Ausreichende Parkplätze stehen zur Verfügung
- S-Bahn Haltestelle Flugsicherung Langen, fußläufig 5 Minuten
- Kantine mit Mikrowelle (eigene Speisen können in der Mittagspause erwärmt werden)
- Kühlschrank kann genutzt werden
- Kaffee und Wasserspender stehen kostenfrei zur Verfügung
Zielgruppe: Physiotherapeut/innen, Ergotherapeut/innen, Ärzt/innen
Fortbildungspunkte: 16 – Die Vergabe der Fortbildungspunkte erfolgt vorbehaltlich bis zu einer Einigung auf Spitzenverbandsebene.
Referent:
Adrian Pajak – Bobath Instruktor IBITA

Physiotherapeut – IBITA-Bobath-Grundkurs-Dozent
Physiotherapeuten seit 1998 in Kassel
Mitglied der IBITA (International Bobath Instructors Training Association)
und der VeBid (Vereinigung der Bobath-Instruktoren).

